Sinasohn aus Platjenwerbe

Schlagwörter

Leopold Sinasohn  wurde nach seiner Ermordung in der Nacht vom 09.auf den 10.November auf der Weide von Friedrich Thiess in Wollah aufgefunden. Thiess verständigte die Polizei. Die kriminalpolizeilichen Ermittlungen wurden zunächst aufgenommen, dann aber aufgrund eines Funkspruchs des Reichskriminalpolizeiamts in Berlin eingestellt.

Den unmittelbaren Nachbarn von Leopold Sinasohn, Dirk und Hinnerk Wragge und ihren Familien, war auf Androhung schwerer Strafe verboten worden, über die Wahrnehmung in der Nacht zu sprechen.

Der Lesumer Superintendent PAUL ALBERT  sorgte für die Beisetzung von Leopold Sinasohn auf dem Lesumer Friedhof. Paul Albert grub die Urne selber ein.

Paul Sinasohn, Leopolds Sohn gehört ebenfalls zu den Opfern der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft. 1944 wurde er in das Lager Farge in „Schutzhaft“ gebracht.

siehe Schulzentrum Lehmhorster Straße Klasse 9a : Die Reichskristallnacht Novemberprogrom

Quelle  Burg-Lesumer Heimatbuch Herausgeggeben vom Heimat-und Verschönerungsverein Burg-Lesum S. 340

Erinnern für die Zukunft In: Progrom vom November 1938 , erinnern mahnen lernen  Dokumentation 1988

Autor/in: Brigitte Stürmer

Kommentieren Sie den Beitrag

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

*

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.