1. Klaus-Dieter Klinder
    Zum Beitrag „Der jüdische Bürger Jacob Simon aus Ritterhude und seine Familie”

    Schlachtermeister Jakob Simon hatte mit der Dienstmagd Ella Bertha Klinder einen unehelichen Sohn, Otto Klinder geb am 27.04.1924, gestorben 1997 in Bremen. Abschrift vom Amtsgericht liegt vor. Otto Klinder hatte mit Ehefrau Lieselotte Klinder, geborene Lükensmeier 6 Kinder. Herbert Klinder, Klaus-Dieter Klinder, Detlef Klinder, Bernd Klinder, Renate Klinder und Petra Klinder.

  2. Stürmer
    Zum Beitrag „Adolf ter Berg brachte sich rechtzeitig in Sicherheit”

    Adrian Ter Berg (27.Jun.1917 in Ritterhude - Juni 1974 in Pembrokeshire, Wales) hatte Kinder mit 2 Ehefrauen. Er ist Großvater einiger Enkelkinder alle wohnhaft im United Kingdom.

  3. Irmgard Lippert
    Zum Beitrag „Juden in Ritterhude”

    Sehr geehrte Frau Lehmensiek, vielen Dank für Ihren Kommentar. Ja, ich gebe Ihnen recht, dass diese Aussage vom Leser aus heutiger Sicht als antisemitisch bewertet werden kann. Aus der Sicht meines Zeitzeugen ist sie jedoch eine ganz normale Feststellung, die er genauso über einen anderen Mitbürger anderen Glaubens hätte gesagt haben können. Trotz der Gleichschaltung durch die NS-Regierung gab es ja viele Menschen, die ihre humanistische Einstellung nicht verloren hatten. Sicher hätte diese Äußerung nicht erwähnt werden müssen. Ich habe sie jedoch ganz bewusst in meinem Text gebracht, weil sie die Normalität der geschäftlichen Beziehungen und des Umgangs miteinander vor dem Juden-Pogrom beschreibt.

  4. Anning Lehmensiek
    Zum Beitrag „Juden in Ritterhude”

    Ich frage mich, welchen Informationswert diese Anekdote hat und ob sie nicht geeignet ist, Vorurteile gegenüber Juden zu verfestigen: "Juden sind geschäftstüchtig, schlitzohrig, betrügerisch" etc. etc.

  5. Anning Lehmensiek
    Zum Beitrag „Albert Reiners-Eine Biografie des 20.Jahrhunderts”

    Zusatz: In dem Haus, in dem Albert Reiners aufgewachsen ist, haben viele Jahrzehnte lang jüdische Familien gelebt.(Gudrun Scabell erwähnt das auch in ihrem Buch auf S. 6) Seit etwa 1804 hat dort der Schlachter Abraham Leeser mit seiner Familie gelebt, seit 1819 dessen Schwiegersohn Abraham Steckler, ebenfalls Schlachter und Betreiber eines kleinen Ladens, 1850 hat sein Sohn Isaak Steckler das Haus übernommen und dort als Blechhämmer gearbeitet. Moses Meyer, auch er Schlachter und Händler, hat das Haus 1850 gekauft und 1855 an den Schlachter Michael Abraham übergeben. 1875 hat Meinhard Meyer das Haus erworben und 1909 an den Vater von Albert Reiners verkauft. Ob sich Albert Reiners dieser Vorgeschichte seines Elternhauses bewusst war?

  6. Zum Beitrag „Das Arbeitslager Teufelsmoor”

    Die Wohlfahrtsbehörde in Bremen hatte in den 30-Jahren mehrere Fürsorgeanstalten eingerichtet, in dem sog. "a-soziale" Familien wohnen sollten. Die Männer in der Anstalt, die übrigens bewacht und umzäunt war, sollten eine geregelte Arbeit nachgehen. Weigerten sie sich, wurden sie ins Arbeitslager im Teufelsmoor geschickt.