Die jüdische Familie Feist aus Osterholz-Scharmbeck

Philip Samson Uri Feist geboren  um 1798 ist der erste der Familie Feist in Scharmbeck.  Er war verheiratet mit Gesina  Sine Goldberger,  Das Paar  wohnte ab 1845  in Sandbeck. Ihre Söhne Semmy Feist und Meinhard Feist übernahmen 1866  die Tuchfirma von  Carl Anton Heinrich Schmand, Schwiegersohn des Gründers Hermann Hemeling, damaliger Heerestuchlieferant für Preußen, in […]

Die jüdische Familie Heidmann aus Osterholz

Die Familie Heidemann wohnte in der damaligen „Hauptstraße 16“, später umbenannt  in „Unter den Linden“, und seit dem Zusammenschluss von Osterholz und Scharmbeck „Findorffstraße“. Vermutlich um das Jahr 1733 kam Salomon Heidemann aus Delmenhorst nach Ritterhude. Auf Anlass des Präsidenten von Schade, der ihm Schutz zu verschaffen versprach, erhielt Salomon Heidemann Erlaubnis in Ritterhude zu […]

Die jüdische Familie Davidsohn aus Osterholz-Scharmbeck

  Moses Hein und Jette David nahmen den Familiennamen Davidsohn erst später an. Sohn David Moses  wurde 1780 in Scharmbeck geboren. Er starb 1852 in Scharmbeck. Jette und Moses  hatten fünf Kinder, die alle den Namen Davidsohn trugen. Miriam, Ehe mit Jacob Nachmann, David Moses Ehe mit Röschen Cohn, Johanne Ehe mit Meyer Aronsohn, Friederike […]

Familie Alfred Cohen/Osterholz-Scharmbeck

  Alfred Cohen wohnte mit seiner Frau Flora geb. Assenheimer, den beiden Kindern Henny und Friedrich Wilhelm in der Hohetorstraße 14. Alfred war gelernter Kaufmann und übernahm das Textilgeschäft seines Vaters Meyer-Cohen in der Hohetorstraße wo jetzt die Apotheke untergebracht ist. Sein Bruder Siegmund Cohen betrieb in der Bahnhofstraße 37 ein Manufakturwarengeschäft. Sein Bruder Richard hatte […]

Jarentschuk Nikifor – Friedhof Grasberg (Grab für ein sowjetisches Opfer des 2.Weltkrieges)

Auf dem Friedhof Grasberg ist der am 20. März 1915 in Myschiwtzki geborene Ukrainer Jarentschuk Nikifor beerdigt Die Gemeinde Grasberg nennt als Todesdatum den 30.4.1945. Aus dem Standesamtsregegister geht hervor das Jarentschuk Nikifor in  Grasberg-Eickedorf verstorben ist.(1) http://www.sowjetische-memoriale.de (1) ITS Archives: LK Osterholz -Todeslisten – Archivnummer 3689 Autor: Manfred Bannow

Kriegsgefangene in Grasberg-Huxfeld

Kriegsgefangene in  Grasberg-Huxfeld In Huxfeld befand sich das Lager 5548. In diesem Lager, das als Arbeitskommando vom Stalag X B Sandbostel verwaltet wurde,   waren französische Kriegsgefangene untergebracht. Eingesetzt wurden sie in der Landwirtschaft. (1)  http://www.stiftung-lager-sandborstel.de   Anm.: (1): Werner Borgsen, Klaus Volland, Stalag X B –Sandbostel, Bremen 1991, S.258  

Kriegsgefangene in Grasberg-Rautendorf

  Kriegsgefangene in  Grasberg-Rautendorf In Rautendorf befand sich auf einem Bauernhof das Lager 1123. In diesem Lager, das als Arbeitskommando vom Stalag X B Sandbostel http://www.stiftung-lager-sandbostel.de  verwaltet wurde, waren in einem Schweinestall 50-60 Kriegsgefangene untergebracht, zum größten Teil französische Gefangene. Eingesetzt wurden sie in der Landwirtschaft und im Gartenbau. (1) Anm.: (1): Werner Borgsen, Klaus Volland, […]

Jan Alfred und Ireneusz Obrempalska – Kinder ohne Wert in Ritterhude

  Für die NS-Rassenideologie waren Kinder von Zwangsarbeiterinnen Kinder, die keinen Wert hatten. Schwangerschaften von Zwangsarbeiterinnen wurden zu einem Problem der besonderen Art.  Zwangsarbeiterinnen, die während ihres Einsatzes in Deutschland schwanger wurden, wurden anfangs in ihre Heimat zurückgebracht. Als  jedoch die Zahl von Schwangerschaften unter den östlichen Zwangsarbeiterinnen anwuchs, wurden die Regeln für den Arbeitseinsatz […]

Diedrich Behrens – In Schutzhaft genommen

Diedrich Behrens – in Schutzhaft genommen Der Arbeiter Diedrich Behrens wurde 1909 in Ritterhude geboren. Behrens war Mitglied der KPD und lebte in den 30-iger Jahren in Osterhagen-Ihlpohl Siedlung Nr.51.* Aufgrund seiner Parteizugehörigkeit nahm die Polizei ihn 1933 in Schutzhaft und brachte Behrens ins Polizeigefängnis Lesum. Dort war Behrens vom 24.5.1933 bis zum 7.7.1933 inhaftiert […]

Das Schicksal der jüdischen Familie Frank

Die Familie Frank lebte seit 1875 in Lilienthal. In der Hauptstraße 44 betrieb die Familie bis zur Machtergreifung der Nationalsozialisten ein erfolgreiches Fotogeschäft.  Mit dem Jahr 1933 begann die systematische Ausgrenzung der Familie aus dem gesellschaftlichen und kulturellen Leben in Lilienthal. 1936 mussten die Franks ihr Haus in der Hauptstraße weit unter Wert verkaufen. Im […]