Jarentschuk Nikifor – Friedhof Grasberg (Grab für ein sowjetisches Opfer des 2.Weltkrieges)

Auf dem Friedhof Grasberg ist der am 20. März 1915 in Myschiwtzki geborene Ukrainer Jarentschuk Nikifor beerdigt Die Gemeinde Grasberg nennt als Todesdatum den 30.4.1945. Aus dem Standesamtsregegister geht hervor das Jarentschuk Nikifor in  Grasberg-Eickedorf verstorben ist.(1) http://www.sowjetische-memoriale.de (1) ITS Archives: LK Osterholz -Todeslisten – Archivnummer 3689 Autor: Manfred Bannow

Kriegsgefangene in Grasberg-Huxfeld

Kriegsgefangene in  Grasberg-Huxfeld In Huxfeld befand sich das Lager 5548. In diesem Lager, das als Arbeitskommando vom Stalag X B Sandbostel verwaltet wurde,   waren französische Kriegsgefangene untergebracht. Eingesetzt wurden sie in der Landwirtschaft. (1)  http://www.stiftung-lager-sandborstel.de   Anm.: (1): Werner Borgsen, Klaus Volland, Stalag X B –Sandbostel, Bremen 1991, S.258  

Kriegsgefangene in Grasberg-Rautendorf

  Kriegsgefangene in  Grasberg-Rautendorf In Rautendorf befand sich auf einem Bauernhof das Lager 1123. In diesem Lager, das als Arbeitskommando vom Stalag X B Sandbostel http://www.stiftung-lager-sandbostel.de  verwaltet wurde, waren in einem Schweinestall 50-60 Kriegsgefangene untergebracht, zum größten Teil französische Gefangene. Eingesetzt wurden sie in der Landwirtschaft und im Gartenbau. (1) Anm.: (1): Werner Borgsen, Klaus Volland, […]

Jan Alfred und Ireneusz Obrempalska – Kinder ohne Wert in Ritterhude

  Für die NS-Rassenideologie waren Kinder von Zwangsarbeiterinnen Kinder, die keinen Wert hatten. Schwangerschaften von Zwangsarbeiterinnen wurden zu einem Problem der besonderen Art.  Zwangsarbeiterinnen, die während ihres Einsatzes in Deutschland schwanger wurden, wurden anfangs in ihre Heimat zurückgebracht. Als  jedoch die Zahl von Schwangerschaften unter den östlichen Zwangsarbeiterinnen anwuchs, wurden die Regeln für den Arbeitseinsatz […]

Diedrich Behrens – In Schutzhaft genommen

Diedrich Behrens – in Schutzhaft genommen Der Arbeiter Diedrich Behrens wurde 1909 in Ritterhude geboren. Behrens war Mitglied der KPD und lebte in den 30-iger Jahren in Osterhagen-Ihlpohl Siedlung Nr.51.* Aufgrund seiner Parteizugehörigkeit nahm die Polizei ihn 1933 in Schutzhaft und brachte Behrens ins Polizeigefängnis Lesum. Dort war Behrens vom 24.5.1933 bis zum 7.7.1933 inhaftiert […]

Das Schicksal der jüdischen Familie Frank

Die Familie Frank lebte seit 1875 in Lilienthal. In der Hauptstraße 44 betrieb die Familie bis zur Machtergreifung der Nationalsozialisten ein erfolgreiches Fotogeschäft.  Mit dem Jahr 1933 begann die systematische Ausgrenzung der Familie aus dem gesellschaftlichen und kulturellen Leben in Lilienthal. 1936 mussten die Franks ihr Haus in der Hauptstraße weit unter Wert verkaufen. Im […]

Rosa Abraham/Worpswede

Rosa Abraham, geborene Lösermann, Udo-Peters-Weg 8, geboren am 10.12.1872 in Bürstadt in Hessen, umgebracht am 23.9.1942 in Treblinka Am 21. September 2013 ist ein Platz in Worpswede an der Hemberg-Strasse auf Initiative der „Stiftung Worpswede“ in Anwesenheit der Urenkelin Irene Goldsmith aus New York nach Rosa Abraham benannt worden. Auf einer dort errichteten Stele ist […]

In Schutzhaft genommen – Wilhelm Meyer/Ihlpohl Nr.64*

Der Arbeiter Wilhelm Meyer (geb. 3.5.1900) gehörte der KPD an. Aufgrund seiner Parteizugehörigkeit wurde Meyer am 1.3.1933 in Schutzhaft genommen und ins Polizei-Gefängnis  Bremen-Lesum gebracht. Nach eigenen Angaben wurde er am 17.9.1933 wegen Haftunfähigkeit entlassen.  Im Juni 1941 wurde Meyer erneut inhaftiert und lt. Aussage gegenüber amtlichen Stellen für 6 Wochen „ins Lager Farge“ eingeliefert. […]

Leopold Sinasohn

  Leopold Sinasohn, geb. 22.01.1877 in Naumburg, ermordet in der Pogromnacht am 9./10.11.1938 in Platjenwerbe Leopold Sinasohn, jüdischer Herkunft, wurde am 22. Januar 1877 in Naumburg/Saale geboren. Seine Eltern, der Kaufmann Emanuel Sinasohn und Anna Sinasohn, geb. Mendershausen, verzogen von dort nach Berlin, wo Leopold das Mechanikerhandwerk erlernte. Anschließend fuhr er mehrere Jahre zur See, […]

1938-Tag des Kreises in Osterholz-Scharmbeck

  Im Osterholz-Scharmbecker Heimatbuch aus dem Jahr 1938  berichtet der Autor Johann Segelken begeistert vom Tag des Kreises in Osterholz-Scharmbeck:  „Am 2./3.Juli 1938,  dem Tag des Kreises, stand Osterholz-Scharmbeck im Zeichen eines noch nie stattgefundenen Verkehrs. Die Stadt prangte in einem einzigartigen Festschmuck. 5500 Uniformierte der verschiedensten Formationen standen bei der Großkundgebung angetreten und marschierten […]